Archive für Dezember 2008

Betrunken Pony überfahren und abgehauen

Witten-Rüdinghausen - Am Neujahrsabend, gegen 17.40 Uhr, brachte eine Pferdebesitzerin ihr Pferd und ihr Pony in einen an der Straße Am Hang gelegenen Stall.

Zu diesem Zeitpunkt zündeten unbekannte Personen in der Nähe des Gebäudes einen Silvesterknaller. Der Knall erschreckte die Tiere derart, dass sie unkontrolliert auf der Straße Am Hang in Richtung Herdecker Straße davonliefen.

Obwohl die Halterin der Tiere ihnen noch hintereilte, konnte sie die Vierbeiner nicht mehr einfangen. Ca. fünf Minuten später kehrten die Pferde zum Stall zurück.

Die 54 Jahre alte Wittenerin erkannte sofort, dass ihr Pony am vorderen rechten Bein schwer verletzt war.Sie brachte das Tier noch zu einem Tierarzt, der das Pony wegen der Schwere der Verletzung jedoch einschläfern musste.

Weitere Ermittlungen der Tierhalterin und der Wittener Polizei ergaben, dass das Pony während seiner Flucht mit einem Pkw kollidiert war. Der beteiligte Autofahrer war von der Unfallstelle geflüchtet, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder sich um das verletzte Tier zu kümmern.

Da durch die Wucht des Zusammenstoßes mit dem Tier jedoch das Kennzeichen des Autos abgerissen und am Unfallort liegen geblieben war, konnte der 56 Jahre alte Verkehrsteilnehmer schnell ermittelt werden.

Der Beschuldigte, der beim Eintreffen der Polizisten an seiner Wohnanschrift alkoholisiert war, wurde zur Blutprobenentnahme auf die Wache gebracht. Gegen ihn ist eine Strafanzeige wegen einer Unfallflucht erstattet worden.

Pferde OP-Versicherung

Quelle: Polizeipräsidium Bochum

Nach Sturz in Spezialklinik

Gevelsberg - Am 21.12.2008, gegen 16.05 Uhr, reitet eine 26-jährige Wittenerin in Begleitung eines 14-jährigen Gevelsbergers auf einem Waldweg, der die Straßen Brandteich und Am Waldesrand verbindet.

Aus bisher ungeklärter Ursache stürzt die Wittenerin von ihrem Pferd, stößt mit dem Kopf gegen einen Baum und bleibt ohne Bewusstsein liegen. Nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt, wird die 26-jährige mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Bochum geflogen. Über die Schwere der Verletzungen liegen zur Zeit keine Erkenntnis vor. Die junge Frau trug keinen Kopfschutz.

Quelle: Der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises

"No Go" für Pferdekoppeln: Stacheldraht.

Leider hat es sich immer noch nicht vollständig herumgesprochen, dass Stacheldraht keine geeignete Umzäunung für Pferde darstellt. Wo schon herkömmliche Elektrozäune in der Pferdehaltung ein nicht zu unterschätzendes Verletzungs-”Restrisiko” mit sich bringen, da scheuen doch immer noch Pferdehalter und Pferdepensionsgeber die Investition in ein vernünftiges System.

Stattdessen werden aus Faulheit oder falscher Sparsamkeit alte Vieheinzäunungen weiterverwendet, wenn der Bauer seinen Hof auf Pensionspferde umstellt. Oder es herrscht die Meinung vor, dass es doch kein Problem gäbe, da doch schon seit Jahren nichts passiert sei.

Wer aber schon einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte, Verletzungen bei Pferden gesehen zu haben, welche auf starre Drahteinzäunungen oder gar Stacheldraht zurückzuführen sind, der wird seine Pferde dieser Gefahr nicht aussetzen.

Stellen Sie Ihre Pferde nur auf Weiden, Koppeln oder Paddocks, die Ihnen nach eingehender Prüfung als unbedenklich erscheinen. Drängen Sie Ihren Pferdepensionswirt darauf für sichere Einzäunungen zu sorgen. Tierarztkosten, Klinikaufenthalte oder gar der Verlust Ihres Freizeitpartners wiegen schwerer und teurer, als die Investition in eine unbedenkliche Neueinzäunung.

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